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Abhängigkeit


Abhängigkeit kommt schleichend ins Leben. 
Es gibt viele Arten von Abhängigkeiten z. B. in Familien Konstrukten, Partnerschaften, Beruf, Freundschaft, Rauchen, Drogen, Essen , was man dann eher Süchte  ( die letzten drei) nennt, aber ins gleiche Muster gehört. 

Es gibt Anzeichen, die man ignoriert, nicht wahr haben will. Situationen in denen man das Gefühl hat man komme alleine nicht raus. Situationen wo Geld im Spiel ist, oder und Macht ausgeübt wird. 
Es kommt soweit, man redet sich ein, es gibt keine Möglichkeit sich zu befreien, betroffene resigniert und bleibt in der Situation stecken. Man fühlt sich ausgeliefert, hilf ohne den Menschen, die Droge usw. könne man nicht leben, existieren.

Man ist gefangen im Kreislauf der Zweifel, Gedanken, Ängste.

Das schöne ist, es gibt immer einen Weg um rauszukommen. Ich sage nicht dass es leicht oder einfach ist, je nachdem, wie abhängig man ist. 

Die Tiefe der Abhängigkeit zeigt sich in der Menge der Verstrickungen die vorhanden sind. Jede einzelne Verstrickung muss gelöst werden indem man für sich die Verantwortung in den Bereichen übernimmt. 

Der 1. Schritt ist mehr in die Situation rein zu fühlen, achtsam zu sein was es mit einem macht. Wo kommt es her. Erinnerung in der Kinder in der Kindheit an ähnliche Situationen. 
Wo hat man auch  in einer solchen Rolle als Kind gesteckt, wo waren   dieselben Gefühle vorhanden, wie in der jetzigen Situation.

Der 2. Schritt ist eine Entscheidung zu treffen, dass man raus will, koste es was  es wolle. Ab da wird es leichter.

Wenn man ehrlich zu sich selbst ist und den Willen hat etwas zu verändern, ist alles möglich.
Hilfe anzunehmen ist sicher eine gute Option. Für mich war es der schnellste Weg rauszufinden.

Habt den Mut zu euch zu stehen!

Es würde mich sehr freuen, wenn ihr in den Kommentaren eure Erfahrung mit dem Thema darlegt.

Herzlichst eure Eveline

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Kommentare: 1
  • #1

    Susanne Kintia Nua (Donnerstag, 17 Oktober 2019 12:45)

    Liebe Eveline
    Spannend.. dass das jetzt gerade kommt, von dir zu mir .. Resonanz nenn ich das ��
    Und ich nutze gerne den moment, mir selbst darüber klar zu werden, was Abhängigkeit eigentlich bedeutet.
    Das schwierige an der Abhängigkeit ist, dass sie einen vermeintlichen Nutzen bringt. Das entstehende Leid scheint geringer zu sein, als der vorhandene Nutzen. In dem Moment, wo der innere Mangel, der in der Abhängigkeit gedeckt wird, bedürftig nach Stillung schreit, scheint das daraus resultierende Leid geringer. Wieder ist man voller Hoffnung, die Bedürfnisse doch endlich stillen zu können.. und wieder endet es in einem Desaster.. manchmal ganz schleichend und oft abrupt!
    Liegt es also für eine 'Heilung' daran, den Mangel zu erkennen.. in der Kindheit.. in seiner Tiefe zu akzeptieren, zu fühlen, den Schmerz der Unterversorgung und des Mangels.. ihn in die Heilung zu bringen.. ��� ..und dann den Mut aufzubringen, nicht weiter alles 'Leid' in kauf zu nehmen, um eine vermeintliche Stillung der Bedürfnisse zu sichern. Andererseits... wenn die tiefe in der Kindheit geheilt ist.. sollte sich ..mit etwas Mut fürs Neue.. die geheilte Realität bereits eingestellt haben.. ���danke für diese Gelegenheit zum Ausdruck und reinfühlen, liebe Eveline �☀️�