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Trauerbewältigung & Verlustangst

Trauer, Verlustangst, Trauerbewältigung
Trauer, Verlustangst, Trauerbewältigung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem BLOG geht es um Trauer, Loslassen und Verlust. Es betrifft jeden von uns!

Ängste können heute ein Thema sein, vor allem Verlustängste und die Angst vor dem alleine sein /alleine gelassen werden.

Hier hilft akzeptieren und annehmen. Trauer geschehen lassen und leben!

Nachfolgend eine Übung die vermutlich nicht einfach, aber sehr wichtig ist.

Für alle von uns. Egal wo wir stehen, prägt uns dies Thema sehr tief und gehört dem Thema Ur-Vertrauen!

Auch du wirst etwas auflösen können, dass dich einiges leichter machen wird. Aber dafür müssen wir zuerst nochmals in den Schmerz hinein. Keine Sorge, es kann dir nix. Du bist stehts geschützt und behütet!

 

TRAUERBEWÄLTIGUNG / VERLUSTANGST / ANGST VOR DEM TOD

 

Trauerbewältigung betrifft uns alle. Den einen mehr als den andern.

Nun kannst du selber testen wo du in deiner Trauerphase stehst und wie du den nächsten Schritt gehen kannst um diese Trauer / Verlustangst zu bewältigen.

 

Wenn du denkst es betrifft dich nicht, lese trotzdem weiter, du wirst sehen, auch in dir lebt sie noch, die unbewusste Trauer und Verlustangst!

 

Wieso Verlustangst?

Trauer hat immer etwas mit Verlust zu tun. Somit wirkt sich jede ungelebte Trauer als Verlustangst in uns aus. Verlustangst kennt jeder. Der eine nimmt sie bewusst wahr, der andere verdrängt sie.

Das Verdrängung nie eine Lösung sein kann und im schlimmsten Fall in uns Krebs auslösen kann, weiss heute jeder ganzheitlich denkende Arzt!

So, nun aber wollen wir keine Ängste schüren, sondern lediglich zeigen wieso wir so sind wie wir sind und vor allem was wir tun können, um uns von diesen Ängsten zu befreien und eine Trauerphase ab zu schliessen.

Wichtig dabei, es braucht deine uneingeschränkte Ehrlichkeit dir selbst gegenüber und dann, solltest du dein neues Wissen auch umsetzen, um noch tiefer in die Heilung zu gelangen!

Trauer ist ein wichtiges Thema, dass tatsächlich alle von uns betrifft!

Ist es nicht bei fast allen Erwachsenen so, dass sie Angst vor dem Tode haben? Wieso, darauf komm ich noch zu sprechen. Verlust ist nicht die einzige Ursache dafür, kann es aber sein.

 

Woher kommt die Trauer?

Trauer kann viele Auslöser haben, meist jedoch geht es darum, dass wir einen geliebten Menschen verloren haben. Haben wir diesen Menschen, der uns nahe stand in einem Alter von 0 bis 16 Jahren verloren, wirkt sich dies als URSACHE aus.

URSACHE ist immer die Entstehung/ das Trauma von etwas!

Wie tief diese Ursache/ Trauma sitzt hängt von dem ERLEBEN des Verlustes an.

 

Wie tief dies geht hängt mit folgenden Faktoren zusammen:

 

• Wie tief sitzt das Urvertrauen

• Wie realisiert man das Geschehen

• Wie geht das Umfeld damit um

• Wie gehe ich damit um

• Das Alter

• Einstellung der Eltern über das Leben nach dem Tod

• Etc.

 

Wen jetzt zum Beispiel nicht getrauert wird im Umfeld, oder nur ganz kurz, vermittelt das in dem Kind das Gefühl, dass Trauer etwas Schlechtes ist.

Verändert sich dann die Mutter oder Vater (oder andere Bezugspersonen auch noch- trinken, werden depressiv etc.) dann ist die Prägung des Kindes meist dasselbe. Es spürt unterschwellig, dass da etwas ganz furchtbares geschehen ist. Die Angst des Kindes vor dem Tod hat bereits Einzug erhalten. Gleichzeitig verbindet nun das Kind, dieses furchtbare Gefühl und geschehen mit der Abwesenheit eines geliebten Menschen, so entsteht die URSACHE in diesem Falle von Vorlustangst!

 

Eine weitere Ursache von Verlustangst ist mangelndes Urvertrauen. Evtl sogar die Hauptursache! Mama geht weg, das Kind wird einer anderen Person übergebend. Oft weinend. „Sie beruhigt sich schnell wieder!“ oder „es MUSS sein!“ sind die häufigsten Antworten /Rechtfertigungen von Mütter und anderen Bezugspersonen. Es geschieht hier aber ein tiefer (Ur-)Vertrauensbruch. Dabei spielt es keine Rolle ob es der eigene Vater, Grossmutter oder die erzieherin in der Krippe ist. Eine Trennung von der Mutter die weinend stattfindet ist ein Vertrauensbruch. Punkt! (Gilt auch wenn das Kind weint, wenn der Vater geht.)

Hier gilt es ebenfalls zu verstehen, wenn man dies mehrmals macht, gewöhnt sich das Kind NICHT an die Trennung. Es ist auch kein GUTES Zeichen, wenn das Kind beim 3, 5 oder 10 ten mal nicht mehr weint.

Es heisst lediglich, das Kind hat resigniert, aufgegeben und es kriegt das Gefühl mit auf den weiteren Lebensweg: «egal wie ich weine, Mama (oder Papa) nimmt mich nicht mehr mit nach Hause, sie lassen mich im Stich / lassen mich alleine», und dieses Gefühl : «ich bin ausgeliefert und machtlos»!

Ab da ist das Ur-Vertrauen gebrochen! Dies ist keine Eingewöhnung, sondern ein tiefer Vertrauensbruch, den wohl wir alle erlebt und auch unseren Kindern, weitergegeben haben.

Erste jetzt langsam beginnen Eltern umzudenken und ihre Kinder hier mehr wahrzunehmen. Doch dies stösst in der Gesellschaft und vor allem bei Behörden und Einrichtungen auf Unverständniss und heisst wir verwöhnen das Kind zu stark. Oder das neuste Argument der Kinderschutz(!!!)behörde (Jugendamt) ist nun. Man hat eine zu starke Mutter oder Vater / Kindbeziehung. Dies sind heute sogar Gründe, Kinder den Eltern oder der alleinerziehenen Mutter /Vater wegzunehmen und in Heime zu stecken. Hier läuft etwas gewaltig schief!

 

Hier wegzusehen ist ein „nicht hinsehen wollen“ um Schuldgefühle zu vermeiden!

Näher darauf eingehen würde vom Thema Trauer ablenken.

Wenn der Todesfall nun als Kind geschah, kommt es darauf an wie sich das Kind weiterentwickelt.

Wird es eher selber abrutschen, oder wird es das Gegenteil um nicht genauso wie seinen Eltern (Bezugspersonen) zu werden. Je nachdem wird diese Angst vor dem Tod oder/und die Verlustangst das Leben der Person mehr oder weniger beeinflussen, oft unbewusst.

 

Auswirkungen können sein:

• Eifersucht (ist IMMER Verlustangst, wenn die Eifersucht echt ist) Bei einem Narzisten zum Beispiel ist es keine echte Eifersucht , doch dies ein anderes Thema

• Klammern an eine Person (auch das eigene Kind)

• Überbehütete Mutter/Vater werden oder eine sehr distanzierte Persönlichkeit als Bezugsperson

• Ängste – bis hin zu Panikattacken

• Verdrängungskünstler (auf allen Ebenen)

• Gefühlskälte / verschlossenes Herz (niemanden zu nah an sich heranlassen aus Angst die Person zu verlieren)

• Agression /Wut (ist IMMER unterdrückte Traurigkeit)

• Borderline

• Depression

• Krebs

• Etc.

 

Natürlich können all diese Sachen auch mit einer anderen URSACHE als Todesfall ausgelöst werden, doch meist sitzt die Verlustangst dahinter!

Verlustangst muss nicht immer ein Todesfall beinhalten wie bereits erklärt!

Bevor wir jetzt dazu kommen, die Trauer zu bewältigen , schauen wir uns die andere/erwachsene Seite, bei einem Todesfall an:

 

Geschieht der Tod eines geliebten Menschen wenn du erwachsen bis und ein Elternteil, dein Partner, dein Kind oder auch der beste Freund/Freundin oder Schwester/Bruder etc. Ist es etwas anderes, obwohl man das Gefühl hat, der Schmerz sitzt fast tiefer als wenn es als Kind passieren würde. Der Unterschied ist aber folgender und dieser ist gravierend

Grundsätzlich ist JEDER Tod in der Kindheit prägend und hinterlässt unbewusste Verhaltens- und Denkweisen. Heisst, es ist IMMER DIE URSACHE und muss dort an der Wurzel gepackt werden wenn man in die Heilung gehen möchte und diese prägenden Eigenschaften und Glaubenssätze loswerden möchte.

Als Erwachsener ist es grundsätzlich „nur“ ein Schmerz der künstlich hergestellt wird. Klar es schmerzt wenn eine geliebte Person nicht mehr bei uns ist, aber niemals so stark wie wir es empfinden, diese Trauer könnte ganz „easy“ in ein paar Monaten durchlaufen sein! Dazu gleich mehr.

 

Zudem kann es auch nie die Ursachen sein, um abzustürzen oder Depression zu erlangen. Dies meinen wir aber oft, da es aus der "FOLGE DESSEN" geschieht.

Und so meint man dann, diese Trauer nie bewältigen zu können und rutscht ab.

Oder verherend, man verdrängt!

Verdrängen wird sich immer, irgendwann zu körperlichen leiden wandeln, also keine gute Option (obwohl wir dies uns auch nicht ausgesucht haben, sondern als Kind die einzige Methode war, die wir kannten, um zu überleben)

Oft bestraft man sich selbst sogar unbewusst für den Tod des anderen.

Dies ein weiterer wichtiger Punkt in der Trauerbewältigung. Man stelle sich immer auch die Frage, wie sehr fühlt man sich selber schuldig oder verantwortlich für den Tod eines Menschen oder der Folge daraus!

Dies sollte man ebenso bearbeiten! Siehe in meinem Bestseller Buch das Kapitel: "Die 7 Schritte zur wahren Vergebung!"

Wieso aber nun ist der Tod so schwierig für uns erwachsenen Menschen anzunehmen?

 

Auch hier wieder verschiedene Möglichkeiten der Ursachen:

• Wie sehr sind/waren wir abhängig von dieser Person (emotional oder auch materiell)

• Wie gross sind unsere Verlustängste aus der Kindheit

• Was wissen/glauben wir über das Leben nach dem Tod

• Wie haben wir gelernt loszulassen

• Wie gross ist unser existierendes Schuldthema

• Wie sehr fühlen wir uns ALEINE /Einsam (auch inneres Kind Thema)

• Etc.

 

Oder aber auch umgekehrt – keine Bindung = keine Trauer (dies wird aber irgendwann die verherendste Form der Selbstzerstörung, evtl innen wie aussen)

Beim Tod im erwachsenen Alter geschieht folgendes:

Wir werden mit dem Tod eines geliebten Menschen konfrontiert, oft ohne Vorbereitung, plötzlich. Manchmal auch langsam, wie bei tödlichen Krankheiten)

Nun geschieht folgendes. Alle Ängste / Prägungen und Traumas aus der Kindheit werden zusammen aktiviert.

Das verherende dabei, wir verstehen dies nicht und interpretieren dies mit dem Tod dieser Person. Kommen jetzt hier noch Schuldgefühle hinzu, ist das erwachsenen Trauma perfekt!

Hier wieder herauszukommen ist schier unmöglich. Obwohl es eigentlich ganz einfach wäre! Nicht umsonst werden so viele Menschen bei Psychologen oder Therapeuten als untherapierbar abgestempelt. 

Wenn jetzt diese erwachsene Person schon ein Verdrängungskünstler war, wird er dies auch weiter machen können, aber der Körper wird dies nicht lange mit sich tragen.

Wenn die Person eher sensibel ist oder in der Opferrolle lebt, wird sie so schnell nicht mehr die emotionale Stabilität erreichen. Depression oder Lebensunfähigkeit, Isolation oder Ängste die Folge und logische Konsequenz daraus. Wie gesagt, die stärke dieser Auswirkungen hängt immer mit den URSACHEN UND PÄGUNGEN/TRAUMEN der Kindheit zusammen.

 

So nun wollen wir aber auch eine Lösung aus dem Desaster, oder?

 

Als erstes musst du dir klar werden wo du stehst in diesem Prozess. Wie gesagt JEDER der dies liest ist noch in irgendeiner Form geprägt oder betroffen.

Du tust dir einen grossen Dienst hier genau hinzusehen. Nicht nur dir übrigens. Es können dadurch auch Ahnenthemen aufgelöst werden und deinen Kindern und ihren Kindern ein leichteres Leben zu ermöglichen.

Dennoch solltest du nachfolgende Trauerbewältigung immer in erster Linie für DICH machen!

 

Trauerbewältigung in 5 Schritten / Regeneration Urvertrauen

 

Vollziehe ALLE 5 Schritte auch wenn du denkst, es ist nicht dein Thema.

Oft ist vieles UNBEWUSST und dahin wollen wir. Sei dir bewusst dass diese Trauerbewältigung einen Heilungsprozess auslösen kann und alte Wunden hervorholt.

Sei dir aber bewusst es sind keine alten Wunden die neu aufgerissen werden, sondern es werden nur diese Wunden sichtbar die NOCH NICHT GEHEILT SIND!

Dadurch kann erst Heilung geschehen – BEWUSSTWERDUNG!

Es ist kein leichter Prozess, aber ein tief heilsamer. Du wirst dich befreien und wieder ein Leben leben können, dass du dir selber gestaltest und ohne von Ängsten gesteuert zu sein.

Doch du musst bereit dazu sein.

Je nach dem wo du stehst, kann der Prozess sehr tief gehen, da würde ich dir empfehlen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen oder einen guten Freund zu informieren, dass du diese Trauerbewältigung machst.

So dass man begleitet ist, wenn es mal heftig kommt!

 

Wichtig ist, diesen Prozess der Heilung zu verstehen. Und auch wichtig ist zu verstehen, dass der Schmerz eigentlich aus der Kindheit kommt, wir diesen aber verdrängt haben weil er zu heftig für uns gewesen wäre oder wir nicht anders konnten.

Verstehe, ebenfalls, dass du heute als Erwachsener diese unverarbeiteten Gefühle gut leben kannst, weil es ja nicht JETZT ist, sondern NUR die Erinnerung an das erlebte! Es kann zwar weh tun, ist aber gleichzeitig eine schöne Arbeit.

Trauer muss nichts Schlechtes sein.

Trauer kann sehr schön und berührend sein. Hier hilft es eine andere Sichtweise zu erlangen.

Zudem hilft es manchmal auch, die geliebte Person sich vorzustellen und sich zu fragen: Würde sie dies wollen? Würde sie wollen, dass du dich befreist von der Kette der Angst/Schuld und Einsamkeit?!

Ich kann dir garantieren, dass jede verstorbene Person sich freuen wird, wenn du dich befreist, weil auch sie dann, in Frieden ruhen darf!

Doch tu es für dich!

 

1.  Schritt

Überlege dir was Trauer mit DIR zu tun hat. Wo siehst /erkennst du bereits Themen die in diesen Bereich fallen. Notiere dir diese! Lies dazu evtl den oberen Text und notiere dir was dir in den Sinn kommt oder das was in dir etwas auslöst! Geht es um Trauer (Tod) oder eher um Verlustangst (Auslöser Abschied/Loslassen)

 

2.  Schritt (bei Todesfall)

Akzeptanz. Akzeptiere & Verzeihe dir und anderen! Wenn etwas dramatisches passiert, sucht man automatisch nach einem Schuldigen. Oft ist es nicht möglich dies als Tatsache zu akzeptieren und in Gottes Plan zu vertrauen. Oft müssen wir uns mit Gedanken auseinander setzen wie; “Was wäre wenn…“ „Hätte ich….., dann würde die Person evtl noch leben“ Hätte ich was tun können?“ Wieso hab ich ihr dies und jenes nicht noch gesagt.“ “Wusste die Person, dass mir jenes leid tut?“  etc. Diese Gedanken lass los. Weil sie dir nichts bringen und will sie nicht gerechtfertigt sind. Du hättest nichts tun können. Es gibt immer etwas, dass unausgesprochen ist oder etwas, dass man noch hätte tun können. Dies zerfrisst dich nur und ändert nichts an der Tatsache, dass die Person in die geistige Welt gewechselt hat.

Akzeptiere und lass los. Geh in das Gefühl der Annahme. Denk an die Person, lass alle Gefühle zu und nimm sie an. Unterbrich dieses Gefühl nicht. GEH DA DURCH!

 

2.  Schritt (bei Verlustangst)

Bei Verlustängsten ohne Todesfall geht es vermutlich mehr um die Fragen, wieso hat sie mich abgegeben/alleingelassen/ mich schreien lassen sich zu wenig gekümmert etc. hier geht die Schuldfrage oft an die andere Person. Hier hilft die Vergebung. Auch hilft hier eine höhere Sichtweise. Sätze wie: Sie hat ihr bestes gegeben, sie hat es nicht besser gewusst, die Person hatte keine Wahl oder hat keine andere Lösung gefunden etc. können unterstützend wirken. Sowie ein Gespräch mit der Bezugsperson die in dir die Ursache der verlustangst gesäät hat. Wie du jetzt weisst, hat es jeden von uns getroffen. Vermutlich sogar deine Kinder, wenn du welche hast! Vergebung ein wichtiger Schritt – Vergebung auch für dich!

Zusätzlich schliesse die Augen und fühle dich nochmals in diese Situation ein. Lass sie vor deinem Auge erscheinen und versetze dich nochmals in das Kind, dass du damals warst. Lass alle Gefühle zu, wenn du verlassen wirst. Sehe die Situation und vor allem FÜHLE SIE: Solange bis du ganz da durch gehst. Unterbrich dieses Gefühl nicht. Lass den Schmerz zu und gleichzeitig nimmst du dein inneres Kind als Erwachsener in den Arm. So, dass es spürt, es ist nicht mehr alleine!

(Du kannst auch zusätzlich weiss/goldenes Licht auf diese Umarmung fliessen lassen / das Licht umhüllt euch in Liebe)

 

3.  Schritt

Schreibe einen Brief wenn die Person gestorben ist.

Wenn die Person noch lebt, dann telefoniere oder treffe dich mit ihr zu einem Gespräch. Sollte dies nicht möglich sein, schreibe auch hier einen Brief (ob du diesen dann abschickst ist dir überlassen)!

Spreche die Person mit Namen an als ob sie vor dir sitzt. Sag ihr all das was unausgesprochen ist. Sag ihr all das was dir leid tut aber auch all das was du gerne loslassen würdest. Sprich dir alles von der Seele in dem Wissen, dass die andere Person wertfrei und Geduldig zuhört.

Wenn du wütend wirst, schreib auch dies ohne schlechtes Gewissen. Es ist wichtig dass du ALLE GEFÜHLE zulässt. Jeder GEFÜHLTE SCHMERZ ist später eine grosse Erleichterung. Je tiefer und schmerzvoll der schmerz ist, desto befreiter wirst du dich danach fühlen! Aber wichtig FÜHLE UND UNTERBRECHE DEN SCHMERZ NICHT: Traurigkeit wird dich erfassen (deine grösste Angst). Auch Wut kann hochkommen. Aber dann TRAUER – Da wollen wir hin!

Wenn du weinst, hast du das Ventil gefunden, das wäre das Ziel. Dann lass fliessen… solange bis nichts mehr kommt (aber ohne Selbstfmitleid oder Vorwürfe im Kopf – einfach nur weinen und annehmen was ist)

Evtl brauchst du hier eine Pause. Nimm sie dir! Das giltet immer auch dann, wenn du das Bedürfnis hast Luft zu holen oder eine längere Pause zu machen!

Diese Trauerarbeit kann auch Tage, Wochen oder gar Monate dauern! Lass dir Zeit!

 

4.  Schritt

Schau wo du dich hinderst. Geht es schwer loszulassen, oder geht es schwer zu vergeben? Diese Punkte suche in der Kindheit. Evtl darfst du erst diese lösen!

Wenn bisher alles geklappt hat – lebe Punkt 5

 

5.  Schritt

Sei dir bewusst, dass die Trauer jetzt erst beginnt. Das heisst dass du evtl Träume haben wirst oder dich die nächsten Tage, Wochen oder evtl Monate, immer mal wieder eine Welle der Trauer erwischen kann. Dann, nimm sie an, gehe durch wie oben beschrieben.

Lass alle Gefühle zu, dann wenn sie wollen. Egal wo du bist. Sollte es mal wirklich unpassend sein, da gefährlich, im Auto etc. Dann halte die Trauer aufrecht aber ohne 10% zuzulassen. Suche dir dann so schnell wie möglich eine Gelegenheit, um anzuhalten oder dich zurückzuziehen und lasse dann los und traure die nächste Runde. Solange wie es eben dauert. Diese Trauerphasen solltest du immer leben.

Diese Phasen können unverhofft kommen ohne Auslöser oder aber durch einen äusseren Auslöser, wie zum Beispiel ein Lied, eine Erinnerung, ein Duft etc.

Wie lange eine Trauer dauert ist unterschiedlich.

Es kommt darauf an wie stark man diese verdrängt /unterdrückt hat oder wie gross die Wut ist oder wie tief die Schuldgefühle sitzen!

Wenn es „nur“ um die Verlustangst geht, wirst du merken, dass dir im Aussen vermehrt Spiegel vorgesetzt werden und du mit dem Gefühl des verlassen werdens konfrontiert wirst. Heisst, dass ein scheinbarer kleinen Grund, in dir tiefe Ängste auslösen können. Oder dich verunsichern. Hier gilt es nun hinzusehen und die Verbindung zu deinem inneren Kind herzustellen. Bedenke und erinnere dich daran, dass die Ursache nie JETZT ist, sondern sich in der Kindheit befindet.

 So überlege dir, sobald dich dieser Erinnerungsschmerz trifft: „was hat es mit meinem inneren Kind zu tun“ Wenn du diesen Spiegel erkennst, wirst du eine grosse Freiheit und Macht in dir fühlen, nämlich die Macht der Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Heisst: Nicht das AUSSEN bestimmt wie du dich fühlst, sondern du selbst weisst was los ist und hast nun die Werkzeuge dies zu sehen und ganz anders zu handeln und zu leben! Ein WUNDERvolles Gefühl von Freiheit, wenn kein anderer, Macht mehr über dich ausüben kann. Du nicht mehr Sklave deiner Gefühle bist und du dich 100% verstehen und annehmen kannst!

Dieser Spiegel ist wie Du ja aus den Kapitel vorher, erfahren hast, auf alle Themen anwendbar, nicht nur bei Trauer oder Verlustangst. Ich wiederhole mich:

Jeder wunde Punkt (Trigger) der in dir starke Gefühle auslöst, hat nie mit dem Gegenüber zu tun, sondern findest die Ursache immer in der Kindheit. Spannendes Thema, achte dich!

 

Nie bist du machtlos oder ausgeliefert und immer findest du den Spiegel in deiner Kindheit (ausser in ganz seltenen Fällen – ca. 5% kann es karmisch sein)

Eine Trauer so gelebt ist kein Prozess der Jahre dauert. Kein Todesfall und keine Verlustangst muss lange dauern, wenn man sie richtig lebt oder erkennt!

Wenn du einen Freund hast, der dich versteht, spreche mit ihm über dein Erleben!

 

Es nimmt die Schwere!

 

Ich danke dir für deine Heilung! Denn mit Deiner Heilung schenkst du Heilung in die Welt. Freude wird wieder fühlbar, das Positive wird immer klarer. Du wirst das Gefühl der Machtlosigkeit und Ohnmacht ablegen dürfen.

 

Du LEBST wieder! Ist das nicht WUNDERvoll?

 

Dies kannst du übrigens auch über Fernheilung bei dir auslösen (lassen) !

 

Da ich hellsichtig bin, sehe ich die Trauer in deiner Aura und kann diese Schritt für Schritt (auf)lösen. inkl. psychogische E-Mail Begleitung  (oder NotfallTermine).

Ich kann dir deinen Prozess zwar nicht abnehmen, da durch gehst du selber, aber ich kann dir eine Hand reichen !

 

Deine Simone Illi

 

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