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Wo stehe ich jetzt im Moment?

Mit dieser Übung kannst du herausfinden wo du genau stehst. Und wo du beginnen darfst, auf deinem Weg zu dir, weiter zu gehen. Welches ist dein nächster Schritt und in welche Richtung solltest du achtsam sein.

Als erstes nimm dir Zeit und suche dir einen schönen, stillen Arbeitsplatz.

Bestenfalls meditierst du vorher an diesem Platz, bevor du loslegst.

Ansonsten schau, dass du in einem sehr entspannten und ruhigen Zustand bist, wenn du diese Übung vollziehst.

Sitze vor deinen Schreibsachen, halte Stift in der Nähe bereit und dann fühle… Nichts weiter…  Fühle…..

  • Das erste GEFÜHL  - NICHT GEDANKE (!) Schreibe es auf.
  • Dann lass dieses Gefühl zu…
  • Dann fühle weiter… dasselbe… schreibe auf und lass es solange zu bis es              wieder geht und sich ein neues Gefühl bemerkbar macht.

Wiederhole diese Schritte solange bis du in einem neutralen, gefühlsfreien Zustand angekommen bist.  Das heisst, da wo du dich wohl und ganz ruhig anfühlst.

Wenn du nun schon Erfahrung mit Meditation hast, sollte diese Übung dir nicht viel bringen, da du schon einfach in diesen neutralen, Meditationszustand gelangen kannst. Dann mache dasselbe mit deinen Gedanken. Welcher Gedanke kommt als erstes hoch, welcher als zweites etc.

 

HIERBEI ABER WICHTIG – BELÜGE DICH NICHT SELBST: SEI ACHTSAM!

 

Es ist gut möglich, dass wenn du Gefühle hochkommen lassen möchtest, dass deine Psyche hier einen Schutzmechanismus aktiviert. Du hast dann auch einen Zustand der nicht fühlt, dieser ist aber keine Neutralität, sondern ein Depressionszustand. Nicht erschrecken, das heisst nicht dass du Depressionen hast, sondern dass deine Psyche gelernt hat, dich in der Kindheit zu schützen, wenn die Gefühle dich sonst zermürbt hätten. Hier ist es einfach wichtig, den Unterschied zu verstehen. Nicht mehr und nicht weniger. Solltest du in diesen Zustand des Schutzes fallen, dann beginne in dir eine Kommunikation mit deinem inneren Kind. Frage es, wovor es Angst hat. Welche Gefühle es fürchtet. Schreibe dir dann diese auf.

Solltest du bis hierhin noch nichts aufgeschrieben haben dann wird dir nachfolgende Übung helfen, herauszufinden wo du stehst.

Setze dich nochmals in Ruhe hin und notiere dir die Gedanken, die dich am Tag begleiten.

  • Welche Gedanken wiederholen sich ständig in deinem Kopf.
  • Worüber grübelst du, was löst in dir Überforderung aus, was macht dich wütend. Was ist in deinem Kopf aktuell drin und begleitet dich über den Tag.

Diese Übung ist sowieso immer dann super, wenn du das Gefühl hast du trittst auf der Stelle.

Wenn du etwas hast, dass dich bereits Monate begleitet oder sogar Jahre, dann empfehle ich dir dies mit mir, oder deinem Therapeuten zu besprechen, dann scheint es ein grösseres Thema zu sein, das gelöst werden möchte. Wenn du mit mir arbeiten möchtest, hast du zu Kurszeiten die Facebookgruppe. Wenn du es persönlicher magst, hast du die Möglichkeit, einen Notfalltermin hier buchen!

 

Und nun, schau dir genau an, was auf dem Zettel steht. Fühle dich, fühle deine Themen, fühle deine Gedanken, fühle was JETZT GRAD IN DIR IST:

WEIL DAS JETZT DU BIST - PUNKT.

Beende diesen Schritt in einem POSITIVEN GEFÜHL !!! Sollte dies durch diese Übung schwer fallen, dann nimm dieses Gefühl erstmal an. Dann benenne es dreimal wie hier beschrieben:

Bei ALLEN AKUTEN INTENSIVEN Gefühlen funktioniert das Benennen!

Wenn du in der Wut drin bist, benenne sie 3 mal:

Ich bin wütend, ich bin wütend, ich bin wütend.  SIE WIRD weg sein!

Was geschehen kann ist, dass sich danach ein anderes Gefühl zeigt, wie Trauer! Dann nochmals benennen: ich bin traurig, ich bin traurig, ich bin traurig!

So lange bis du wieder ganz bei dir angekommen bist !

Wirkt IMMER zu 100% ! (Sofern du das RICHTIGE Gefühl benannt hast, das ist je nach Situation, nicht immer ganz einfach)

Warum funktioniert das?

Wir machen einen Denkfehler wenn wir denken wir verstärken damit das Gefühl! Im Gegenteil!

Jedes  NICHT WAHRHAFTE (negative) Gefühl VERSCHWINDET mit dem benennen!!!

Nur POSITIVE, der Wirklichkeit entspringende, ICH BIN Sätze verstärken sich !

Wieso dass?

Es geht darum, dass wir unbewusst, negative Gefühle unterdrücken oder Angst vor ihnen haben.

Wenn wir sie dreimal kurz benennen, sind sie wahrgenommen, das ist alles was diese Gefühle wollen, gesehen und nicht unterdrückt zu werden. Nun sind sie im Bewusstsein integriert und verschwinden! So einfach ! 😃

 

Deine Seele /Psyche möchte gehört und gesehen werden! Wenn nicht, wird es unweigerlich zu körperlichen oder psychischen Krankheiten führen. Denn, dieser Methode (Krankheiten bringen), bedient sich dein Unterbewusstsein als nächstes, damit du nun noch mehr gezwungen bist hinzuhören / hinzusehen!

Hintergründe von psychosomatischen Deutungen von körperlichen und psychischen Krankheiten, werden in meinem nächsten Buch beschrieben.

 

Welche Methoden hast du, um zu schauen wo du gerade stehst? Was ist deine Erfahrung mit dieser Übung? Hinterlasse doch im Kommentar Deine Erfahrungen.

 

Namaskar - Deine Simone Illi

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