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Histamin- und Fruktoseintoleranz

Was steckt eigentlich hinter einer Histamin- und Fruktoseintoleranz? 

 

Wusstest du, dass wenn du Symptome wie beispielsweise Blähungen, Herzrasen oder Schwindel bei dem Verzehr von Früchten bekommst, eigentlich nicht die Früchte schuld sind, sondern Viren und Bakterien, die durch die «bösen» Früchte im Körper abgetötet werden und dadurch Entgiftungserscheinungen entstehen? 

 

Eine ganz neue Herangehensweise an deinen Körper und die Ernährung oder?

 

Schon fast mein ganzes Leben lang hatte ich typische Histamin- sowie Fruktoseintoleranz-Symptome wie laufende Nase, Atembeschwerden, Herzrasen, Migräne, Schwindel, Bauchschmerzen, Blähungen, Juckreiz, Hautausschläge, Erröten im Gesicht (Flush) sowie  Hitzewallungen verbunden mit Schweissausbrüchen und bekam dann endlich vor ein paar Jahren die Diagnose: «Frukotose- sowie Histaminintoleranz».

  

Laut der Schulmedizin führen mehrere Faktoren zu einer Histaminintoleranz. Hier habe ich dir mal die wichtigsten aufgelistet: 

 

Es gibt Nahrungsmittel, die einen hohen Histamingehalt:

Kaffee, geräuchertes Fleisch, Salami, eingelegte/konservierte Lebensmittel, 

gereifte Käsesorten, Bananen, Erdbeeren, Auberginen, Sprossen, Sojaprodukte oder Weizen.

  

Diese Nahrungsmittel, setzen Histamin im Körper frei (Histaminliberatoren):

Nüsse, Pilze, Zitrusfrüchte, Bananen, Tomaten, Avocado oder Erdbeeren.

 

Oder Nahrungsmittel, die das Abbauenzym Diaminoxidase blockieren:

Alkohol, Kakao, schwarzer oder grüner Tee sowie diverse Zusatzstoffe, wie z.B. Glutamat oder Farbstoffe.

 

Nachdem ich also nach mehreren Tests die Diagnose erhielt, dachte ich, dass ich endlich die Ursache für meine Symptome gefunden hätte, fing an mich fruktose- sowie histaminarm zu ernähren, auf Kaffee zu verzichten und das Abbauenzym Diaminoxidase als Daosin zu substituieren, jedoch wurden meine Symptome nicht wirklich sehr viel besser. 

Heute weiss ich, dank Anthony William, dass die wirkliche Ursache meiner Beschwerden Viren, Bakterien und Schwermetalle waren. Erst durch das Weglassen von Nahrungsmitteln, die diese ernähren (wie z.B. Gluten/Eier u.v.m.) und das Hinzufügen von antiviralen Nahrungsmitteln in meine Ernährung sowie einer gezielten Entgiftung wurden nach und nach meine Symptome weniger.

Denn erst so ging es mir endlich Stück für Stück besser und ich bekam mein Leben zurück.

Übrigens: Das Gluten aus meiner Nahrung wegzulassen, war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Heute weiss ich, dass es Viren füttert, das Immunsystem irritiert und den Histaminspiegel erhöht. Ich erkannte, dass durch den Verzehr von Früchten und Gemüse Viren und Bakterien in meinem Körper abgetötet wurden und dadurch Entgiftungserscheinungen wie die oben erwähnten entstanden. So konnte ich paradoxerweise nach und nach immer grössere an beispielsweise Zitrusfrüchten, Bananen oder Tomaten essen, die bei Histaminintoleranz eigentlich zu vermeiden wären und hatte trotzdem immer weniger Symptome.  

Im Gegenteil: meine Symptome verschwanden und ich fühlte mich immer wohler und gesünder.  

Natürlich war das ein weiter Weg und ging nur von einer Bananenscheibe zu einer Bananenscheibe mehr und von einem halben Cherrytomätchen zu einem ganzen Cherrytomätchen sowie einer schlückchenweisen Erhöhung von Zitronenwasser und Selleriesaft kombiniert mit der Entgiftung des Körpers. Aber es lohnte sich! 

Ich empfehle dir also bei deinen Histaminintoleranz-Symptomen: 

ein schrittweises Weglassen von virenstärkenden Nahrungsmitteln wie erstmal z.B. Gluten, Sojaprodukten sowie Eiern (später dann noch mehr) eine histaminarme Ernährung, aus dieser Palette:  

Früchte: 

Melone, Heidelbeeren, Mango, Aprikosen, Pfirsiche sowie Äpfel 

Gemüse: 

Grüner Salat, Kürbis, Radieschen, gelbe Paprika, Karotten, Broccoli, Blumenkohl, Kartoffeln, Gurke und Zucchini  

Milchprodukte: 

Lieber Frischkäse/Hüttenkäse und junger Gouda, anstatt lang gereifter Hartkäse wie Parmesan  

Fisch:

lieber frischer oder tiefgefrorener Fisch wie Forelle anstatt Thunfisch oder Sardinen aus der Dose 

Fleisch:

lieber frisches Geflügel und Rind, anstatt Schweinefleisch und geräucherte Fleischwaren 

 

Ich empfehle ebenso:

Ein schrittweises Herantasten an Zitrusfrüchte, Bananen, Erdbeeren, Himbeeren, Tomaten, rote Paprika, roher Spinat, Aubergine, Avocado, Ananas, Papaya, Kiwi, Pilze und Sprossen und eine gezielte Entgiftung nach Anthony William. Spezielle Nahrungsergänzungmittel bei Histamin-Intoleranz wie z.B. Vitamin B6 sowie ein gutes Ester C kann ebenso Erfolg versprechen.

 

Wie bei allem gilt: taste dich langsam an die Nahrungsmittel heran, fange mit kleinen Mengen an und steigere nach und nach die Menge, so wie es deinem Körper gut tut. Hier noch ein kleiner Auszug, was laut Anthony William diese nachfolgenden Nahrungsmittel für uns tun: 

 

Bananen:  

Besitzen starke antivirale, antibakterielle sowie antifungizidale Eigenschaften, ernähren die nützlichen Darmkeime, geben unserem Körper die nötigen Antioxidantien, Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe, können Schlafstörungen verbessern, verleihen innere Ruhe, lindern Ängste und Depressionen, lösen Krämpfe und stressbedingte Verdauungsstörungen, sind eine Geheimwaffe gegen alle Arten von Dickdarmentzündungen, stabilisieren den Blutzuckerspiegel 

Beeren:  

Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Holunderbeeren und Schisandrabeeren besitzen viele Antioxidantien, liefern Eisen, Magnesium, Selen, Zink, Kalium und Kalzium sowie die wichtigsten Omega 3/6/9-Fettsäuren, sind super für die Gehirnnahrung sowie bei neurologischen Symptomen, schützen die Klappen und Ventrikel des Herzens und sind für unsere weiblichen Fortpflanzungsorgane sehr wichtig  

Wilde Heidelbeeren sind nochmal eine Klasse für sich. Hier werde ich in einem späteren Blogbeitrag näher drauf eingehen. 

Zitronen:  

Versorgen unseren Körper mit wichtigen Elektrolyten, bioverfügbarem Vitamin C, bioaktivem Kalzium, wirken basisch, schleimlösend sowie entgiftend und sind bei der Heilung des Körpers sehr wichtige Komponenten 

Mein Tipp für eine Salatsauce, um sich Stück für Stück an Zitrusfrüchte heran zu wagen und sie in die Ernährung mitaufzunehmen: 

Meine Lieblings-Salatsauce: 

 

- Saft von ½ Zitrone 

- Saft von 1 Orange 

- Himalayasalz 

- Honig 

- Frische Kräuter 

 

Fange mit einer ganz kleinen Menge an und strecke es anfangs mit Wasser. 

 

Sprossen:  

Sind randvoll mit Nährstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und krankheitsabwährenden Substanzen, regulieren den Hormonhaushalt, entgiften giftige Metallverbindungen, sind die beste Quelle für höhere Biotika, unterstützen die Regeneration der Haut, hemmen das Wachstum von pathogenen Keimen und entarteten Zellen und beugen so Infektionen und bösartigen Tumoren vor 

Pilze:  

Haben starke entzündungshemmende Eigenschaften bei z.B. Arthritis, sind stark antifungizidal, reduzieren Pilze, Bakterien und Viren im Darmtrakt, helfen der Leber bei der Entgiftung, sind für die Gesundheit der Augen und Lunge sehr wichtig 

Frischer roher Spinat:  

Schafft eine alkalische Umgebung im Körper und liefert dem Nervensystem höchst wichtige Mikronährstoffe, bindet sich an Neurotoxine, hilft der Haut dabei zu verjüngen und Ekzeme oder Psoriasis zu heilen 

 

Nun verstehst du vielleicht besser, warum du gerade bei diesen Nahrungsmitteln besonders mit Symptomen reagierst und sie gerade deshalb nicht aus deiner Ernährung streichen, sondern ganz im Gegenteil sie immer mehr Schritt für Schritt langsam in deine Ernährung integrieren solltest. 

 

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Blogbeitrag ein wenig weiterhelfen, deine Symptome besser zu verstehen. Vielleicht kannst du jetzt einen neuen Weg damit finden und immer mehr zu einem normalen Leben zurückkehren. 

 

Melde dich gerne bei mir, wenn du dafür einen Ernährungscoach suchst. Ich unterstütze dich gerne auf deinem Weg der Heilung zurück in dein neues Leben. 

 

Kennst du diese Symptome? Schreibe mir deine Meinung doch im Kommentar!

 

Im nächsten Blogbeitrag wird es um die verschiedenen Schilddrüsensymptome gehen und wie du sie mindern oder sogar heilen kannst.

 

Camilla Petereit

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