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Ich hab sie umgebracht, langsam sterben lassen

 

Ich habe sie sterben lassen.

Ich habe deswegen kein schlechtes Gewissen, aber Schuldgefühle plagten mich lange. Lese meine Geschichte bitte bis zu Ende……

Ich bin geboren, da war sie schon da. Doch bewusst wahrgenommen, habe ich es nicht. Ich war ja noch klein.

Früh, so mit einem Jahr kommen die ersten Erinnerungen. Schon damals vermieste sie mir jedes Spiel. Ok, nicht jedes, wir waren jung. Aber sie hat sich da schon eingemischt.

 

Habe ich sie etwa auf dem Gewissen, weil ich sie nicht mehr wollte. Habe ich es damals schon manifestiert? Möglich. Doch ich möchte nichts vorwegnehmen.

 

Wir wuchsen zusammen auf, ich gewöhnte mich an sie, doch niemals war das Verhältnis so, dass ich glücklich war. Wenn ich Positiv war, kam sie und versaute es mir. Immer und immer wieder. Nicht nur als Kind, in jedem Alter, bis zu diesem, einen, bestimmten Tag.

Sie schürte den Zweifel, wo sie konnte. Doch sie konnte nix dafür. Sie beherrschte mein Leben, so war sie halt.

Ich lernte mit ihr zu leben, blieb mir auch nix anderes übrig, schließlich lebte sie mit mir. Jeden Morgen wenn ich aufstand, war sie schon da, jeden Abend wenn ich ins Bett ging noch immer. Unzertrennlich, sagt man so schön.

Vom Gefühl, trotz aller Negativität, war sie meine beste Freundin. Dahin hatte sie sich entwickelt als ich in der Pubertät war. Sie wurde da, zu meiner besten Freundin.

Doch war ich glücklich darüber? Nein. Sie hatte viele Gesichter: Trügerische, verlogene, hinterhältige und kriminelle.

Ihre beste Freundin Rolle, brachte mir fast den Tod. Mehrmals.

Da hatte ich den Gedanken schon das erste Mal: "Ich musste sie loswerden."

Der Gedanke zwar im Kopf, aber niemals umgesetzt. Zu schwach und zu labil ich noch war. Dazu war ich nicht in der Lage.

Noch nicht.

Immer nach dem Essen ging ich ins Bad. Ich schaute in den Spiegel, erschöpft und müde. Naja, so ist es halt. Ich resignierte und akzeptierte was war.

 

Die Jahre vergingen...

 

Ich habe sie fast nicht mehr wahrgenommen, sie wurde mir gleichgültig und doch war sie ein Teil von mir.  Wir waren immer zusammen, doch sie tat mir nicht gut.

Ich wusste es und doch konnte ich nicht anders, hätte ich mich sonst so alleine gefühlt.

 

Ich habe geheiratet und mein Mann akzeptierte sie. Auch wenn er unser Verhältnis nie verstanden hat. Er wusste auch nicht, dass sie gefährlich sein konnte. Ich schwieg darüber, was war und noch ist.

 

Im laufe der Jahre habe ich bemerkt, dass da noch viele von ihr waren. Immer wenn ich in die Stadt fuhr oder zum Einkaufen wurde es mir bewusst. Ich nahm sie wahr wie ein Schatten meines Selbstes. Ich konnte nichts dagegen tun. Ich wurde verfolgt. Immer wieder. Überall. Auch in den Träumen.

 

Ich musste dringend lernen loszulassen. Doch wie, wenn man alleine nicht kann?

Eines Tages schmied ich diesen Plan, der, der sie sterben lassen sollte. Ich wusste ich musste die Ursache beseitigen und das war SIE.

 

Doch wie willst du etwas beseitigen, was du eigentlich liebst?

 

Es ist zwar keine echte Liebe, aber eine Scheinliebe die mich getragen hat. Eine, die mich jahrelang, treu begleitet hat? Ok, diese Freundschaft hat mich auch kaputtgemacht aber doch begleitet. Sie war immer für mich da, besser gesagt, sie war einfach immer da, wenn ich sie brauchte.

Was es zusätzlich nicht einfacher machte, ich habe gewusst, dass ich nur durch ihre Anwesenheit, meine Kindheit überlebt habe. Ich war sogar dankbar dass es sie gibt. Wie soll ich sie jemals loswerden können. Schuldgefühle plagten mich.

 

Der Entschluss stand aber eines Tages: Ich musste sie loswerden, irgendwie. Denn es war meine grösste Angst, dass ich niemals frei von ihr werden könnte. Ich muss es jetzt tun.

Die Schuld war ins unermessliche gestiegen, je mehr ich gemerkt hab dass ich fähig dazu bin. Doch ich musste es tun!

Ja, ich habe sie sterben lassen. Langsam. Wie, das kann ich dir hier nicht schreiben.

 

Ob ich Schuldgefühle habe? Ob ich es bereue oder traurig darüber bin?

Ja, lange Zeit, da ich sie liebte. Sie war ein Teil von mir.

 

Hatte ich Hilfe? Ja, ich hatte Jemand der mir half den Plan in die Tat umzusetzen. Alleine wäre ich nie fähig gewesen. Diese Person verstand, dass ich nur frei werden konnte ohne sie.

 

Wurden wir angeklagt? Nein: Frei gesprochen, in allen Punkten der Anklage !!!

 

15 Jahre später.....

 

Ich habe es geschafft… Ich bin FREI! Frei von Schuld.

Ich bin sie los und mit ihr noch 7 andere Abhängigkeiten und Süchte.  

      

Ich hoffe du hast mir nichts anderes zugetraut ;)

 

Welche Sucht ist bei dir, deine beste Freundin oder dein bester Freund geworden? Womit kannst du OHNE nicht mehr leben?

 

Denk jetzt mal ganz genau darüber nach.

 

Was brauchst du in deinem Leben? Wen brauchst du noch?

Ist dir bewusst dass diese Sache oder Person eine unglaubliche Macht über dich und dein Leben hat?

Ich helfe dir gerne sie sterben zu lassen. Frei zu werden. Lass dich nicht mehr fremdbestimmen.

 

Werde unabhängig und frei !!!

 

Ich zeige dir den direkten Weg raus aus der Abhängigkeit - egal welche! Versprochen!

 

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